Ausrüstung

Hier geht es um mein Gerfaffel, soll heißen: hier gibt es ein wenig Lobhudelei auf meine so geniale Nikon D300, die dazugehörigen Gläser und den anderen Klumpatsch, den ich mit mir rumschleppe…

Auch wenn es für ein Foto in erster Linie ein gutes Auge und eine gelungene Licht-Komposition braucht, so finde ich die Technik in einigen Situationen durchaus auch sehr wichtig. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann man noch so ein tolles Auge haben, wenn aber die Kamera nicht mehr als ISO 200 hergibt, wird’s nichts mit dem guten Bild.

Außerdem macht es mir mit einer gut zu bedienenden Kamera, der man ihre Wertigkeit bei jedem Handgriff anmerkt und die sich schnell und intuitiv bedienen lässt, einfach deutlich mehr Spaß!

Meine erste digitale Spiegelreflexkamera war eine Olympus E-410, erworben im “double zoom kit” mit zwei Objektiven mit Brennweiten von 14-42mm und 40-150 mm. Das ganze wurde noch um eine E-510 erweitert, bevor mir klar wurde, dass Olympus und ich langfritig getrennte Wege gehen würden. Bei der Auswahl der neuen Kamera habe ich versucht, das “will haben”-Gefühl so weit wie möglich zu unterdrücken, um die Haushaltskasse so weit wie möglich schonen zu können. Wochen- oder sogar monatelange Recherche im Internet, viele Gespräche mit anderen Foto-Verrückten und intensive Debatten mit der Finanzministerin des Hauses Weiberg führten dazu, dass ich mich nach vielem Hin und Her irgendwann tatsächlich für meine derzeitge Ausrüstung, die ich nach und nach erweitere, entschieden habe.

 

Nikon D300

Eine Entscheidung, die ich bis heute nur in einer Hinsicht bereut habe, dazu aber später… Die D300 liegt – vor allem mit angesetztem Batteriegriff – hervorragend in der Hand, lässt sich schon nach kurzer Zeit trotz ihrer vielen Direktwahltasten annähernd blind bedienen und bietet unzählige Einstellmöglichkeiten. Der Autofokus sitzt auch bei schlechten Lichtverhältnissen schnell und zuverlässig, das Bildrauschen hält sich bis ISO 1200 in angenehmen Grenzen und wird erst oberhalb von ISO 1600 wirklich störend.

 

Nikkor AF-S DX 18-70 mm 1:3.5-4.5G ED-IF

Mein Immerdrauf, mit dem ich – jedoch auch mangels hochwertigerer Alternativen – 80% meiner Bilder mache. Mir gefällt die hochwertig anmutende Verarbeitung, der zügige und leise Autofokus und die verhältnismäßig hohe Abbildungsleistung.

 

Nikkor AF-S DX 35 mm 1:1.8 G

Was für eine Abbildungsleistung, was für ein Bokeh! Meine erste und sicher nicht meine letzte Festbrennweite macht immer wieder größte Freude. Dazu ein kaum merkbares Gewicht und ein blitzschneller, kaum noch hörbarer Autofokus – mein Lieblingsobjektiv!

 

Nikkor AF 70-210 mm 1:4-5.6

Ein Schiebezoom! Ich nutze es nur selten für Portraitaufnahmen im Freien, wo mir das Bokeh und auch die Abbildungsleistung gut gefallen. Dass es technisch doch eher von gestern oder gar vorgestern ist, merkt man am sehr langsamen und lauten Autofokus, was mich persönlich jedoch nicht stört.

 

Metz 48 AF-1

Dieser Blitz, der mir bisher gute Dienste leistet, war ursprünglich eher eine Notlösung, da ein 58er Metz nicht aufzutreiben war und eine Party anstand, die ich ohne Blitz nicht hätte bestreiten können.

 

Der Rest…

besteht aus einem Stativ, das bald zu erneuern ist, diversen Taschen, Speicherkarten (u.a. Lowepro Slingshot 300 AW), Akkus (Nikon und Eneloops) u.s.w. und wird hier sicher nach und nach noch genauer aufgeführt.

H&H Color Lab